| (no subject) |
[Feb. 10th, 2006|08:22 pm] |
Schreiben Sie eine Geschichte mit folgenden Wörtern:
Gewissheit – Vergangenheit – Situation – Zukunft schauen – Gefühle – Stimmung – Gewissheit – Unerfüllbarkeit – Glücksgefühle – Moment – Momente – Schluss – Droge – weiss – Konsequenzen – Untergang - |
|
|
| palim palim |
[Feb. 6th, 2006|06:21 pm] |
|
mein wecker klingelt um 9.30 Uhr. ich gehe duschen, frühstücke eine zigarette, kopfschmerztablette, andere schmerztablette, vitamintablette und gehe zur arbeit. heute muss es schnell gehen. Veranstaltungstipps schreiben, sprechen. einen beitrag für die turnschau machen. schreiben, schneiden, einsprechen. schwupps ist der tag auch schon vorbei. ich gehe nach hause. gleich kommt meine freundin. wir essen ein stück space cake aus groningen, gehen einkaufen und kochen was schönes. um zehn essen wir mit meinem mitbewohner. der raum wurde durch lichterketten, blumen und kerzen wohnlich gemacht. weil der kuchen hat ja schon im supermarkt angefangen zu wirken, da musste natürlich alles gekauft werden was schön aussieht oder leuchtet. dann rauchen wir zwei joints. ich bin ziemlich dicht und habe ein schlechtes gewissen, weil gleich um zwölf, da müssen wir zur harry potter premiere. und da möchten die leute ja auch interviewt werden. vor dem film krieg ich nichts hin, ich schaffe es lediglich meinen nachbarn zu fragen, ob er denn alle „filme“ gelesen hat. das ist mir dann ziemlich peinlich und ich beschließe nach dem film weiterzufragen, weil so wird das irgendwie nix. ich erinnere mihc an die letzte harry premiere, damals war ich mit meiner anderen freundin da. aber da hat man noch schmerztabletten zerbröselt und sich in die nase gesteckt. irgendwie wird dann doch noch alles gut. zum glück sind doch noch ein paar brauchbare o-töne bei rausgekommen. |
|
|
| (no subject) |
[Dec. 9th, 2005|06:42 pm] |
so, jetzt reißen wir uns mal zusammen. melden uns nicht bei ihm und versuchen damit klar zu kommen. das erste wochenende bleibe ihc nun in der stadt, in der ich meinen hauptwohnsitz habe. das erste we seit fünf monaten. ich genieße einfach das was überbleibt, und die einzigen zwei guten seiten, die ich an meinem liebeskummer finden kann. naja, vielleicht sind es auch drei. 1. ich kann mich freuen, dass ich für mich den geist der liebe verstanden hab. aber das wird jetzt auch zu tiefgründig, das wolln wir gerade nicht. 2. ich bin allein mit mir. ich bin allein, aber nicht einsam. und kann alles machen was ich will. 3. meine emotionale schlechte grundverstimmung erlaubt es mir so richtig abzuspacken. schließlich habe ich für mich eine entschuldigung. ist halt alles grad nciht so leicht. also: abspacken. deshalb schmeiße ich heute eine party. alleine. zustaten: drei flaschen bier, baldrian tropfen, gras. gute musik. tanzfläche. stift und papier zum super sprüche aufschreiben und an den wänden verteilen. sturmfreie bude für selbstgespräche, rumbrüllen, geige spielen, nackt rumrennen.
wenn ich morgen bloß nicht arbeiten müsste. aber ich bin ja jetzt selbstständig und habe die mutivation gut zu sein. also geht das auch klar.
in dem sinne: love and peace, jo. |
|
|
| (no subject) |
[Nov. 2nd, 2005|08:24 pm] |
irgendwie sehr merkwürdig, wie glücklich ich bin, das macht mir jetzt gerade, als ich darüber schreiben wollte, ein bisschen angst. aber ich tus trotzdem. vielleicht das schlechte zuerst, dann ist es weg geschrieben und dann muss ich keine angst mehr vor meinen glücksgefühlen haben. mein prinz und ich. komischerweise habe ich sehr wenig geheult als ich den kontakt abgebrochen habe. vielleicht, weil ich ihn zwei wochen später wieder aufgenommen hab. aber das kanns eigentlich nicht sein, weil ich nicht das bedürfnis habe ihn anzurufen. irgendwie hab ich jetzt wohl kapiert, dass es kein sinn hat mit uns. wenn ich wirklich dolle drüber nachdenke, dann ist das auch tottraurig. allerdings habe ich jetzt so richtig verstanden, worum es eigentlich geht. um mich. mein herz gehört dir, keine frage. aber mein leben, das gehört mir. und niemandem sollte ihc mehr aufmerksamkeit schenken als mir. und das gelingt mir gerade fantastisch gut. es läuft auch alles sehr gut. ich fühle mihc nicht allein. meine freunde sind alle bei mir. mein chef hat mich heute gelobt. meine lieblingskollegin hat heute angefangen mich sigi zu nennen, was ich toll finde, weil das sonst nur meine liebsten menschen machen. ich höre ein mir bis vor kurzem noch unbekannte sigur ros cd, und das ist eine tolle vorbereitung für das konzert am wochenende in dresden, zu dem ich mit meinem geburtstagspartner hinfahren werde. gleich gibt es was leckeres zu essen und was leckeres zu rauchen. sehr schön.
eine kleine merkwürdigkeit bleibt aber noch: ich weiß nicht, ob ich verknallt bin oder nicht. oder ob ich es nur nicht weiß, weil ich nicht weiß warum cih es bin. entweder, weil der typ wirklich toll ist, oder weil es mir gerade nur gut in den kram passt, dass mit den glücksgefühlen und so und damit ihc mich von meinem prinzen ablenken kann. ich werde das einfach weiter beobachten und mich darüber freuen, dass was passiert.
suuupa. |
|
|
| (no subject) |
[Oct. 5th, 2005|06:12 pm] |
und plötzlich wird mir klar: es wird nichts mehr wie es früher einmal war. es bleibt alles anders. und das ist ziemlich beschissen. Vielen freunden bin ich auf ihrem weg verloren gegangen. ob nun mit absicht oder nicht, oder wer nun schuld dran ist, ist eigentlich auch egal. es werden wieder neue weggefährten kommen und mich ein stück begleiten.und bis dahin geh ich eben allein. macht auch spass, dabei bleib ich am wenigsten auf der strecke. mensch, mensch, was würd ich bloß machen, wenn ich nicht so wortgewandt wäre.
naja, humor hilft oft.
was jetzt nicht bedeuten soll, dass ich meine freunde nicht vermisse. verdammte scheiße, das tu ich wohl. gestern war meine ehemals beste freundin mit ihrer neuen besten freundin bei mir. das klingt jetzt so nen bisschen pupertär tagebuch mäßig. aber ich habe sie beobachtet, wie sie nebeneinander auf dem sofa saßen, mit ihren eigenen floskeln, insider, ja man könnte fast sagen, eigenen sprache kommunizierten. und da wusste ich, ich bin raus. vorbei die eingespielten gewohnheit meiner freundin und mir, die uns im alltag so aneinander schweißten. aber nun haben wir einen neuen alltag. und ich stand daneben und habe mich wie ein beobachter gefühlt, ein mehr oder weniger willkommener stargast, der genau wusste, nach dieser folge wird er in dieser serie nicht mehr auftreten. |
|
|
| (no subject) |
[Sep. 19th, 2005|11:33 pm] |
|
mein prinz ist wie ein heißluftballon. er hebt mich hoch in die lüfte. bis ganz nach oben in den sternenhimmel. wo es funkelt und glitzert und alles vor schönheit so unwirklich erscheint. ich schwebe also vor glück nur so umher und kann das alles garnicht glauben. und dann blicke ich ausversehen hinunter und sehe, dass da ein verdammt tiefer abgrund unter mir ist. aber noch bin ich oben! |
|
|
| heute gehts zum summerjam!!! |
[Jul. 7th, 2005|10:00 am] |
ich werde definitiv zum 1.8 nach emden ziehen. was ja auch wirklich schon bald ist. ob es meine traum wg wird weiss ich leider erst ab montag. altbau, daher natürlich sehr hohe decken, fischgretenparkett, stuck an den decken, spülmaschine, waschmaschine, wintergarten, garten, direkt bei meinem arbeitsplatz und innenstadt. mein zimmer 20m" und der preis ist auch sehr ok, vorallem weil internet und telefon schon mit drinne sind. einziger haken: man muss wirklich durch eine arztpraxis gehen, wenn man zur wohnung will, aber irgendwas ist ja immer. es wohnen da noch zwei jungs. ich kenne nur den einen, der ist aber auch schon min. mitte zwanzig, aber solange es ihn nicht stört, dass cih noch so jung bin. er sah eigentlich so aus wie die wohnung, etwas zu geleckt, aber ein sehr hübsches gesicht und er war es, der mich darauf aufmerksam machte, dass es nur eine halbe stunde bis groningen ist. das ist doch schonmal was. und die einzige unaufgeräumtheit in dieser wohnung bestand aus circa 10.000 leeren bier und weinflaschen, also wohl keine hyperspießer. über drückende daumen würde ich mich sehr freuen.
ich dachte immer, nach einer gewissen trauerphase, erinnerer ich mich nur noch mit freude an den hübschen jun, der nicht mehr leben wollte. ich bin froh, dass ich ihn kennen durfte. aber es kommen doch immer wieder öfter tränen in meine augen, wenn cih an ihn denke. er besucht mich oft in meinen träumen. das sind die realsten träume, die ich jemals hatte. er kommt dann immer auf mcih zu, wir unterhalten uns ganz normal und irgendwann sagt er dann: "so, ich muss jetzt wieder gehn, ich komme aber wieder" und dann löst er sich in licht auf. die übelsten gerüchte gehen hier rum. als ich letztens in einem geschäft als zweite in der schlange vor der kasse stand, unterhielt sich die dame vor mir mit der kassiererin über diesen tragischen vorfall. sie kannten ihn beide nicht. das dei ja alles so schlimm, und er sei ja so hübsch gewesen, die eine dame hat wohl mal ein bild gesehen. aber ich habe einfach nciht die kraft dann zu sagen: " hören sie mal, ich kannte diesen jungen mann sehr gut, und ich trauere, und ich habe keine lust mir ihr oberflächliches gelaber dazu anzuhören". |
|
|
| hier is was los |
[Jun. 28th, 2005|05:52 pm] |
Irgendwann musste es ja mal passieren, so konnte ich ja nicht weiterleben, immer nur saufen und irgendwelchen bescheuerten jungs hinterherlaufen. Es war also nur eine frage der zeit, bis ich mal richtig auf die fresse fliege. Das das jemand aber wirklich wörtlich nehmen musste, ist eher nicht so schön. Aber dank meiner neuen zahnspange mit integriertem schneidezahn sehe ich wirklich wieder normal aus. Nur mit dem sprechen haperts noch nen bisschen. Aber ist ja auch nur für ein halbes jahr, dann kriege ich nen schönes zahnimplantat. So richtig mit schraube in den kiefer und so. jippiiii. |
|
|
| (no subject) |
[Jun. 14th, 2005|04:48 pm] |
er war eine augenweide. einer der liebsten menschen die ich kenne, immer freundlich. wir tauschten musik aus. er faltete uns immer kraniche und wurde immer so süß rot im gesicht nach einem bier, wegen seiner japanischen gene.
gestern ging er in den klostersee. tauchte nicht wieder auf. taucher holten ihn eine stunde später heraus.
ich weiss nicht was ich sagen soll. stille überall. |
|
|
| navigation |
| [ |
viewing |
| |
most recent entries |
] |
| [ |
go |
| |
earlier |
] |
| |
|
|